Brustgurt zum Schwimmen

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Wer seine Herzfrequenz auch während dem Schwimmen messen möchte der ist am besten mit einem Brustgurt – welchen man um die Brust legt bzw. am Arm befestien kann – bedient. Doch welcher Brustgurt ist wasserdicht und misst meinen Puls auch unter Wasser korrekt? Kann der Brustgurt meine Daten speichern und nach dem Schwimmen auf ein Endgerät übertragen bzw. werden meine Pulsdaten direkt auf ein Endgerät übertragen?

Welcher Brustgurt misst auch im Wasser den Puls?

1. Polar OH1 Brustgurt + Optischer Pulssensor für die Schwimmbrille

polar-oh1-armband

 

Dieses Modell von Polar eignet sich perfekt für das Schwimmtraining, da der Sensor vom Gurt abgenommen und mit einer speziellen Klammer an der Schwimmbrille befestigt werden kann. Die Messung an der Schläfe ist sehr zuverlässig und präzise.

Doch auch für alle anderen Sportarten eignet sich der Gurt bzw. das Armband sehr gut. Hier kann der Sensor am Armband gelassen werden, dieses wird dann am Oberarm befestigt und kann von dort die Herzfrequenz exakt messen.

Der kleine Sensor ist einfach abzunehmen bzw. anzubringen. Das gleiche gilt auch für die Klammer für die Schwimmbrille. Hier muss man nur darauf achten dass die Brille auch mit dem Sensor gut sitzt. Eventuell muss man hier ein bisschen probieren bis man die richtige Position der Brille mit Sensor raus hat. Denn der Sensor muss mit den LED Lämpchen der Innenseite auf der Schläfe aufliegen um eine gute Übertragung zu gewährleisten.

Manche haben anfangs das Problem dass etwas Wasser in die Brille dringt da man dieses aufgrund der Klammer nicht mehr ganz genau dem Kopf anpassen kann. Doch wer etwas probiert hat den Dreh schnell raus und die Aufzeichnung erfolgt problemlos und ohne dass man Wasser in die Augen bekommt.

Wer möchte kann den Gurt auch zum Schwimmen auch einfach am Oberarm tragen.

polar OH1 Armband

 

Der Brustgurt ist Bluetooth und ANT+ kompatibel. Die Herzfrequenzdaten können z.B. via Bluetooth in die hauseigene Polar Beat Fitness App oder aber auch in die Strava oder Nike App auf das Smartphone übertragen werden. Die Übertragung kann aber auch auf Sportuhren von Garmin, Suunto oder auf die Apple Watch erfolgen.

Der kleine Sensor besitzt eine interne Speicherkapazität von ca. 200 Stunden. So kann man die Pulsdaten des Schwimm- oder sonstigen Trainings auch direkt auf dem Sensor speichern und erst später via Bluetooth oder ANT+ auf ein Endgerät übertragen.

Gerade beim Schwimmen ist die interne Speicherfunktion einfacher denn die direkte Übertragung während dem Schwimmvorgang funktioniert nur, wenn das Smartphone nicht weit vom Beckenrand liegt. Bei Sportuhren ist es allerdings kein Problem die Übertragung direkt im Wasser zu gewährleisten. Vorausgesetzt natürlich dass die Uhr wasserdicht ist.

Der Sensor ist mit 6 LED Lämpchen versehen und muss nach ca. 12 Stunden Einsatz wieder aufgeladen werden. Man kann mit dem Brustgurt bis zu 30m tief tauchen.

Der Brustgurt überzeugt mit einer sehr präzisen Messung sei dies im Wasser (mit dem Sensor am Arm oder an der Brille) oder bei einer sonstigen sportlichen Aktivität.

Der Sensor des Brustgurtes ist mit einem kleinen Metallknopf versehen (Ein / Aus Funktion). Der Knopf ist relativ klein und für grosse und eventuell nasse Finger braucht es etwas Übung um den Sensor an- bzw. auszuschalten. Doch im Normalfall macht man das ja vor und nach dem Schwimmtraining und nicht während was die Sache trotz allem erleichtert.

2. Garmin HRM-Tri Brustgurt

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Der Brustgurt von Garmin eignet sich u.a. auch fürs Triathlon perfekt, da er wasserdicht ist und somit auch zum Schwimmen eingesetzt werden kann. Die Aufzeichnung erfolgt auch bei diesem Modell sehr präzise und zuverlässig.

Er trägt sich unter einem Neoprenanzug genauso bequem wie unter einem Lauftrikot, da er sehr leicht ist und auch nicht aufträgt. Auch nach langem Tragen des Brustgurtes bleibt dieser bequem bzw. man spürt ihn eigentlich überhaupt nicht und vergisst dass man ihn umgelegt hat.

Neben der Herzfrequenz können auch die Laufeffizienzwerte zur Analyse des Laufstils aufgezeichnet werden. Somit kann man seine Schrittfrequenz, die vertikale Bewegung sowie die Bodenkontaktzeit ersehen.

Die Übertragung der Daten erfolgt entweder über Bluetooth oder ANT+. Während dem Schwimmen können die Herzfrequenzdaten auf dem Sensor gespeichert und später übertragen werden.

Der Gurt kann auch in der Maschine gewaschen werden.

3. Polar H10 Brustgurt

Brustgurt Polar H10

 

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169 Bewertungen

Auch dieses Modell von Polar arbeitet äusserst zuverlässig und präzise wenn es darum geht die Herzfrequenz beim Schwimmen oder einem sonstigen Sport aufzuzeichnen.

Der Polar H10 ist Bluetooth sowie ANT+ kompatibel und ist somit mit einer Vielzahl von Endgeräten kompatibel; das gleiche gilt für die beliebtesten Sport Apps wie Polar Beat, Strava, Runtastic u.v.m.

Der Brustgurt ist mit Silikonstreifen versehen, damit wird ein absolut sicherer Halt ohne jegliches verrutschen gewährleistet. Zudem ist der Gurt mit einem zusätzlichem Kontaktpunkt ausgestattet,  was dessen Genauigkeit bei der Aufzeichnung nochmals verbessert.

Wie beim Polar OH1 Brustgurt kann man auch beim Polar H10 eine interne Speicherung der Herzfrquenzdaten auf dem Sensor durchführen. Gerade beim Schwimmen ist das ideal, da man hier sein Smartphone nicht mit ins Wasser nehmen kann und evtl. auch keine Lust hat seine Sportuhr zu tragen.

Nach dem Schwimmtraining können die gespeicherten Daten dann via Bluetooth oder ANT+ übertragen werden.

Wer möchte kann bis zu 30 Meter tief mit dem Brustgurt unter Wasser gehen ohne dass er seine Dichtigkeit verliert.

Merke für alle Brustgurte: Bevor man sich den Gurt umlegt müssen die Kontaktpunkte befeuchtet werden damit eine präzise und regelmässige Übertragung erfolgen kann.

Brustgurte gelten nach wie vor als die präziseste Messung der Herzfrequenz während dem Sport. Zwar messen sie nicht dauerhaft wie manche Fitnesstracker oder GPS Sportuhren, doch ist die Aufzeichnung mit einem Brustgurt im Normalfall extrem genau. Manche Brustgurte sind mit den beliebtesten Fitness Apps wie Runtastic oder Strave kompatibel und erfreuen sich einer grossen Beliebtheit. Die meisten Modelle verbinden sich auch mit Geräten im Fitnessstudio.

Jetzt heisst es nur noch Schwimmbrille anziehen und ab ins Becken.