Aquajogging – Effizientes Ganzkörpertraining im Wasser

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Was verbrennt mehr Kalorien als das Joggen auf dem Laufband und macht zugleich mehr Spaß? Die Rede ist von Aquajogging! Das Training im Wasser erfreut sich einer großen Beliebtheit. Kein Wunder, denn das Joggen im Wasser hat zahlreiche positive Effekte für die eigene Gesundheit und körperliche Fitness.

Der folgende Artikel erklärt, was man unter dem Sport versteht, für wen das Training im Wasser interessant ist (für alle!), erläutert die zahlreichen Vorteile des effektiven Sports und klärt grundlegende Fragen.

Mit dem Wasserjogging kann sofort gestartet werden, da es keine Vorkenntnisse, keine besonderen Fähigkeiten und nur wenig Ausrüstung benötigt. Welche Ausrüstung benötigt wird, verrät dir ebenfalls der Artikel. Also, worauf noch warten? Ab ins Wasser!

Was genau versteht man unter Aquajogging?

Jogging im Wasser

Aquajogging leitet sich von den Begriffen „Aqua“, also Wasser und Joggen ab. Es handelt sich hierbei also um ein Joggen im Wasser. Durch den Wasserwiderstand erinnert die Bewegung weniger an ein Laufen an Land, sondern eher an ein Pendeln der Beine vor- und zurück, bei dem die Knie hochgezogen werden. Es handelt sich bei dem Sport also eher um ein Schweben im Wasser mit einer Bewegungsrichtung nach vorne.

Für wen ist Aquajogging interessant?

Das Joggen im Wasser ist grundsätzlich für jeden interessant. Ältere Menschen, verletzte Läufer und Schwangere genießen besondere Vorteile des Trainings, da dieses sanft, schonend und effektiv zugleich ist. Auch für professionelle Läufer stellt das Wasserjogging ein Erfolg versprechendes, alternatives Training dar.

Grundsätzlich für jeden

Grundsätzlich ist das Jogging im Wasser grundsätzlich für jede Person interessant, die schwimmen kann. Ob Mann oder Frau, jung oder alt, Breitensportler oder Sporteinsteiger: Der Sport macht Spaß und verbessert als sanfte Methode die eigene Gesundheit und Fitness.

Ältere Menschen

Beim sanften Laufen im Wasser werden die Gelenke entlastet, sodass ältere Menschen ein gelenkschonendes, angenehmes Bewegungsprogramm erfahren. Zugleich werden Gelenkschmerzen im Wasser gelindert. Der Sport ist eine gute Prävention gegen Muskelschwund, da es die Bewegung von älteren Menschen mit viel Freude und ohne Einschränkungen anregt.

Verletzte Läufer

Für ein schonendes Antrainieren von verletzten Läufern eignet sich das Joggen im Wasser optimal, da die Bewegung im Wasser die Muskeln stärkt, ohne diese zu belasten. Jeder Mensch trägt im Wasser nur ungefähr zehn Prozent seines Körpergewichtes, sodass eine Be- und Überlastung vermieden werden. Die Bewegungen im Wasser können durch den Wasserwiderstand nur langsam ausgeführt werden, ruckartige Bewegungen sind somit unmöglich.

Schwangere

Sanfter Sport in der Schwangerschaft hat zahlreiche, positive Effekte, wie zum Beispiel die Verbesserung des Immunsystems und des eigenen Körpergefühls. Durch den Auftrieb im Wasser wird die körperliche Belastung verringert. Im Wasser kann die Schwangere nicht stürzen. Zudem leitet Wasser die eigene Körperwärme gut ab, sodass ein Schwitzen vermieden wird.

Professionelle Läufer als alternatives Training

Professionelle Läufer können durch das Jogging im Wasser eine höhere Trainingsfrequenz erreichen, ohne ihren Körper und ihren Bewegungsapparat (stark) zu belasten. Das Training im Wasser stellt eine abwechslungsreiche Alternative zu dem Laufen an Land dar und unterstützt die Regeneration.

Laufen im Wasser – Was bringt es für den Körper?

Das Laufen im Wasser hat zahlreiche Vorteile für die eigene Gesundheit und Fitness. Zudem macht es großen Spaß. Als effektives Ganzkörper- und Cardiotraining zugleich fördert es die Ausdauer und einen schonenden Muskelaufbau. Doch nicht nur das: Das Jogging im Wasser ist gelenkschonend, stimuliert die Fettverbrennung und glättet Cellulite.

Effektives Ganzkörpertraining

Das Wasserjogging beansprucht die Beine, die Arme, die Schultern sowie die gesamte Haltemuskulatur. Damit stellt es ein effektives Ganzkörpertraining dar. Die Dichte von Wasser ist ungefähr 800 Mal höher, als die von Luft. Somit muss ein höherer Widerstand überwunden werden, um im Becken voranzukommen. Dieser Widerstand wirkt auf den gesamten Körper.

Gelenkschonend

Das Joggen im Wasser ist gelenkschonend: Durch den Auftrieb trägt der Körper nur etwa zehn Prozent seines Gewichtes, sodass die Belastung auf die Gelenke deutlich verringert wird. Die Verwendung eines Aqua Jogging Gürtels sorgt für einen zusätzlichen Auftrieb.

Schonender Muskelaufbau

Da der Körper gegen den Wasserwiderstand arbeitet, benötigen die Bewegungen im Wasser einen höheren Kraftaufwand, als an Land. Dieser stärkt die Muskeln schonend. Durch das Fehlen von zusätzlichen Gewichten wird eine Verletzungsgefahr und Überlastung verhindert.

Stimuliert Fettverbrennung

Das Jogging im Wasser benötigt nicht nur viele Kalorien, sondern stimuliert gleichzeitig die Fettverbrennung. Die Mischung aus Cardio- und Krafttraining sorgt für einen erhöhten Stoffwechsel und einen Nachbrenneffekt.

Da das Wasser meistens kalt ist, wird der Stoffwechsel ebenfalls angeregt, um ein Auskühlen des Körpers zu verhindern. Ein erhöhter Stoffwechsel ist der beste Garant für eine effektive Fettverbrennung.

Glättet Cellulite

Durch das Laufen im Wasser und den damit einhergehenden Druckeinfluss durch das Wasser verlagert sich das eigene Wasser im Körperinneren und im Bindegewebe. Gleichzeitig wird die Lymph- und Blutzirkulation im Körper angeregt und das Bindegewebe gestärkt. Dadurch glättet das Wasserjogging nicht nur Cellulite, sondern beugt dieser gleichzeitig vor.

Cardio Training

Die aerobe Ausdauer verbessert sich laut Studien beim Aquajogging genauso gut, wie beim Laufen an Land, sodass das Laufen im Wasser ein effektives Cardio Training darstellt, welches die Sauerstoffzufuhr fördert. Nach dem Wasserjogging ist übrigens eine größere Erholung, als nach dem Training auf dem Laufband spürbar.

Welche Muskeln trainiert man beim Jogging im Wasser?

Die gute Nachricht lautet: alle! Das Jogging im Wasser ist ein effektives Ganzkörpertraining, da der Wasserwiderstand, der beim Training überwunden werden muss, auf den gesamten Körper wirkt. Allein schon beim Atmen arbeiten die Brust- und Bauchmuskeln gegen den Wasserdruck an, gleichzeitig werden die Rippenmuskeln und das Zwerchfell trainiert. Durch die Übungen im Wasser werden zudem die Beine, Schultern und Arme sowie die gesamte Haltemuskulatur trainiert.

Kann ich mit Aquajogging abnehmen?

Ja! Das Jogging im Wasser verbraucht ungefähr 600 bis 800 Kalorien in der Stunde, je nach Trainingszustand und -intensität. Zudem wird durch den Nachbrenneffekt, die Mischung aus Cardio- und Krafttraining und das Halten der Körpertemperatur im Wasser die Fettverbrennung angeregt, auch nach dem Sport. Zum Vergleich: Beim Laufen an Land werden 600 Kalorien in der Stunde verbrannt.

Ist Schwimmen oder Aquajogging besser?

Erlaubt ist, was gefällt. Zum Abnehmen und im Ausdauerbereich gibt es kaum bessere Möglichkeiten, als die Bewegung im Wasser. Zum Vergleich: Eine Stunde Wasserjogging verbrennt 600 bis 800 Kalorien, eine Stunde Brustschwimmen ungefähr 500 Kalorien und eine Stunde Kraulen 900 Kalorien. Ob Schwimmen oder das Joggen im Wasser besser ist, ist also davon abhängig, was dem Einzelnen mehr Freude bereitet. Beide Sportarten können auch hervorragend miteinander kombiniert werden.

Wo liegt der Unterschied zwischen Aquajogging und Aquafitness?

Beim Aquafitness werden die klassischen Trends aus dem Fitnessstudio in das Wasserbecken verlegt. So entstehen immer neue Methoden, zum Beispiel Boxen („Aquaboxing“), Rad fahren („Aquacycling“) oder Tanzen („Aquadancing“) im Wasser. Bei Aquafitness steht vor allem der Spaß und die Fitness im Vordergrund, häufig wird laute Musik eingesetzt.

Das Wasserjogging macht auch großen Spaß, konzentriert sich jedoch eher auf den therapeutischen Effekt durch das Laufen im Wasser. Wasserjogging nutzt gezielt die positiven und therapeutischen Eigenschaften des Wassers, während beim Aquafitness das Wasser ein nettes Rahmenprogramm darstellt. Beim Aquafitness werden die Übungen also „nur“ aus Unterhaltungsgründen in das Wasser verlegt. Dadurch wendet sich Aquafitness an eine größere Zielgruppe.

Welche Ausrüstung brauche ich fürs Laufen im Wasser?

Aquajogging Ausrüstung

Das Laufen im Wasser benötigt kaum Ausrüstung. Für den Einsatz im Wasser ist natürlich eine Badehose oder ein Badeanzug erforderlich. Neben diesem eignen sich ein Aqua Jogging Gürtel, Badeschuhe und eine Bademütze.

Aqua Jogging Gürtel

Aqua Jogging Gürtel unterstützen den Wasserauftrieb und sind somit als Auftriebshilfen ideal geeignet, um den Körper im Wasserbecken schweben zu lassen. Eine kontrollierte Bewegung des Sportlers ist damit gewährleistet. Aqua Jogging Gürtel bestehen meistens aus EVA- oder PE-Schaum.

Badeschuhe

Badeschuhe dienen dem Schutz der Füße vor scharfkantigen Fliesen oder Keimen. Als Badeschuhe eignen sich Neoprenslipper oder spezielle Schuhe, die zusätzlichen Auftrieb im Wasser geben.

Bademütze

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Bademützen schützen Ohren und Haare vor eintretendem Wasser und verringern zugleich den Wasserwiderstand. Zudem stören lange Haare so nicht beim Training.