alleine wandern

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Auf eigene Faust und ohne Begleitung raus in die Natur bzw. in die Berge ziehen? Doch was sollte ich unbedingt beachten bei der Vorbereitung einer Solowanderung? Welche Ausrüstung ist wichtig? Welche Vorbereitungen muss ich treffen?

Nicht wenige unter uns gehen auch mal ganz gerne alleine auf eine Wanderung um die Natur ohne Ablenkung voll und ganz geniessen zu können. Denn auch ohne Begleitung kann eine Solowanderung eine unglaublich schönes Erlebnis sein.

So kann man sich während dem auf- bzw. absteigen einfach nur auf sich selbst sowie die Natur- und Tierwelt konzentrieren. Das tut Körper und Seele gleichermassen gut. Die frische Luft einatmen, seinen Gedanken nachhängen und vielleicht nach dem Picknick noch ein kleines Nickerchen… Was gibt es schöneres? Alleine wandern heisst auch dass man sich keinem fremden Rhythmus anpassen muss, sondern genauso schnell oder langsam laufen kann wie man möchte. Zudem kann man Ruhezeiten genau dann einlegen wenn es einem danach ist und muss sich nicht mit anderen abstimmen. Das gleiche gilt für die Länge der Rastzeit.

Doch wer alleine wandert sollte sich gut vorbereiten und nicht einfach ins Blaue losziehen. Eine Solowanderung muss im Voraus geplant und durchdacht werden, denn im Zweifel hat man im Notfall niemanden an seiner Seite und muss mit einem evtl. Problem zuerst einmal alleine zurecht kommen.

Denn wer alleine wandert hat natürlich auch zum Ziel heil und gesund am Abend wieder heimzukehren, den Kopf voller schöner Erinnerungen.

Was sollte ich bei der Vorbereitung einer Solowanderung beachten?

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Realistische Einschätzung der eigenen Kapazitäten

Sobald man alleine in die Berge loszieht muss man sehr ehrlich mit sich selbst sein was die eigene Wandererfahrung sowie die sportlichen Kapazitäten angehen. Eine Solo Wandertour ist nicht der Ort um sein persönliches Limit zu testen, die Risiken sind hier zu hoch. Vor allem wenn das Wandern ohne Partner das erste Mal vorgenommen wird, muss man sich vorher sehr genau im Klaren sein wie es um die eigene Fitness steht.

Eine weitere wichtige Überlegung die man vor einer Solo Tour in den Bergen genau definieren sollte sind die evtl. vorhandenen Limits. Diese können körperlicher oder auch anderer Natur sein. Wer es z.B. schwer mit dem Kartenlesen hat, sollte sich sicherlich auf einen gut ausgeschilderten Wanderweg konzentrieren. Wer Probleme mit seinen Kniegelenken hat, sollte einen Wanderweg wählen der nicht über steile Auf- und Abstiege verfügt, etc…

Die Wanderroute festlegen

Einfach mal spontan ins Grüne losziehen hat sicherlich seinen Reiz, nicht jedoch wenn man sich in die Berge aufmacht und vor allem nicht wenn man dies ohne Begleitung tun möchte. Es ist sehr wichtig dass die Wanderroute vorgeplant und gut durchdacht ist bevor man dann endlich losziehen kann.

So sollte man sich genau überlegen welchen Weg man in welcher Zeit laufen möchte. Wo der Startpunkt sowie der Endpunkt der Wanderung liegt, wo man Pause machen möchte und wie viele Kilometer die Wanderung beträgt bzw. wie viele Höhenmeter man überwinden muss.

Wichtig ist hier sicherzustellen dass man am Tagesende, also vor der Dämmerung die Wanderung beendet hat. Ausser natürlich man plant eine Übernachtung in einer Hütte oder sogar im Zelt. Wer sich überlegt in einer Hütte zu übernachten sollte sich gut informieren ob diese geöffnet ist, ob noch Zimmer bzw. Betten frei sind und ob ein Abendessen bzw. Frühstück angeboten wird oder nicht.

Auch das Picknick bzw. das Tagesproviant sollte gut geplant werden Nicht zu viel mitnehmen damit der Rucksack nicht zu voll wird, doch auch nicht zu wenig. Denn mit knurrendem Magen wandert es sich nicht besonders gut.

Angehörige über die Wanderung informieren

Es ist absolut lebensnotwendig dass man seiner näheren Umgebung, Familie oder Freunden mitteilt dass man alleine auf eine Wanderung geht. Es reicht wenn man einer Person so viele Details wie möglich durchgibt. D.h. man sagt Bescheid wohin man geht, an welchem Tag man losziehen wird, welche Route man geplant hat und wann man zurück sein möchte. Nicht zu vergessen seine Smartphone Nummer zu hinterlassen, auch wenn es nicht immer sicher ist dass man in den Bergen über ein Telefonnetz verfügt. Doch kann hiermit im Notfall evtl. eine Ortung stattfinden.

Die Wettervorhersage gut im Auge behalten

Das Wetter spielt eine grosse Rolle für eine Wanderung. Vor allem in den Bergen kann dieses extrem schnell umschlagen. Es ist also von grosser Wichtigkeit dass man dieses gut im Auge behält bzw. erst dann zur Wanderung aufbricht wenn das Wetter es erlaubt. Hier sollte man wirklich kein unnötiges Risiko eingehen. Die Gefahren sind gross dass man vom Weg abkommt oder auf glitschigem Fels in die Tiefe rutscht.

Ist man schon mitten auf der Wandertour und merkt dass das Wetter umschlägt sollte man versuchen so schnell wie möglich Schutz zu finden. Eine gute Hilfe sind auch andere Wanderer welchen man evtl. begegnet. Ist man sich nicht sicher was das Wetter in den nächsten Stunden bringt, kann man hier einfach nachfragen.

Beobachtet man das Wetter aber schon eine Woche vor der Wanderung, kann man sich gut vor bösen Überraschungen schützen. Bestimmte GPS Wanderuhren haben auch eine Wetterfunktion inbegriffen und warnen im Falle von einem Luftdruckabfall und somit schlechtem Wetter bzw. Gewitter.

Auf regelmässig besuchten Wegen wandern

Wer alleine wandert ist – gerade als Anfänger – gut beraten sich auf Wanderwege zu begeben die auch von anderen regelmässig genutzt werden. So hat man hier die Sicherheit bzw. eine sehr gute Chance immer mal wieder auf andere Wanderer zu treffen. So kann man hier im Zweifel etwas nachfragen oder sogar Hilfe beantragen. Ein nächster Vorteil von gut besuchten Wanderwegen ist dass sich diese in einem guten Zustand befinden und bestens ausgeschildert sind.

Welche Ausrüstung brauche ich wenn ich alleine wandern gehe?

Wer auf eine Tageswanderung loszieht braucht ausreichend Wasser, Essen, Schutzkleidung gegen Wind, Kälte und Regen, eine Kopfbedeckung gegen Sonne, eine Karte bzw. evtl. ein GPS Uhr sowie ein erste Hilfe Set zum wandern. Diese sind klein und handlich und finden ohne Probleme einen Platz im Rucksack.

Wer mehr als nur eine Tageswanderung machen möchte, der benötigt evtl. noch Schlafsack und Zelt, Gaskocher, etc… Vorausgesetzt er übernachtet nicht in einer Hütte.

GPS Uhren mit Höhenmesser und vielen weiteren interessanten Funktionen können auch in den Bergen gute Dienste leisten. Mit Hilfe des GPS ist eine Orientierung möglich, weiterhin kann man seine aktuelle Höhe ersehen oder auch eine Kompass Funktion nutzen. Doch trotz aller ausgereifter Technologie ist auch das Mitführen einer Karte in Papierform unbedingt anzuraten. Sie kann bei Ausfall der Technologie mehr als gute Dienste leisten.

Wichtig ist auch dass man über eine ausreichende Menge an Flüssigkeit verfügt. So sollte man auf jeden Fall dafür sorgen dass man über den Tag verteilt mindestens 2-3 Liter Wasser zur Verfügung hat. Wer an Rasthütten vorbeikommt hat hier die Möglichkeit seine Flasche wieder auffüllen zu können. Ansonsten gibt es aber auch Trinkflaschen welche mit einem Filter versehen sind. So kann man hier aus Bächen Wasser abfüllen; es wird dann automatisch gefiltert und ist danach trinkbar.

Viele nutzen auch Wanderstöcke um die Gelenke bei Auf- und Abstieg entlasten zu können. In der Tat können diese gute Dienste leisten und dafür sorgen dass das Wandern weniger anstrengend wird.

Meistens fehlt auch das Smartphone auf der Wanderung nicht. Dies ist vor allem sinnvoll wenn man alleine unterwegs ist. Wer möchte kann sich z.B. eine gute Wander App installieren und damit losziehen. Doch sollten wir nicht vergessen dass die Nutzung der GPS Funktion auf dem Handy extrem an Akku zieht. Wer also nicht riskieren möchte nach ein paar Stunden Wanderung mit einem leeren Smartphon dazustehen sollte sich mit einem externen Akku bzw. einer kleinen Solarladestation ausstatten. So hat man im Notfall seinen Ersatzstrom in der Tasche.

Auch eine Wanderhose ist nebst Wanderschuhen eine wichtige Voraussetzung. Denn Wanderhosen sind aus robustem, wasserabweisenden bzw. schnelltrocknendem Material hergestellt. Sie behindern auch die Beinfreiheit nicht und können oftmals zudem auch noch – mit Hilfe eines sog. Zip Systems – in eine kurze Hose umgewandelt werden.

Wer nun alles gut durchdacht und voraus geplant hat kann nun endlich in die schöne Natur aufbrechen. Gut vorbereitet kann nicht mehr viel schiefgehen. Sicherlich ist es auch gut sich auf seinen Instinkt zu verlassen wenn man sich in der Natur bewegt. Oftmals haben wir das Gefühl dass wir diese Eigenschaft mit dem Leben in Städten verloren haben. Doch oftmals kommt es von ganz alleine zurück sobald wir uns etwas länger ausserhalb der Zivilisation aufhalten. So darf man sich durchaus auch einmal auf sein Bauchgefühl verlassen wenn man abseits der Massen unterwegs ist.

Wer sich beim wandern ganz auf sich und die schöne Natur konzentriert wird feststellen dass auch das Wandern ohne Begleitung eine sehr inspirierende und erfüllende Wirkung haben kann.

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